"Der Buchladen", Sprockhövel, 7. 11. 2012

Schaufensterdekoration zur Lesung am 31.10.2012

in der" Hirschapotheke" in Wetter-Wengern

Aus "Der Bommeraner", Sept/Okt. 2012:

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"Der Küsterladen" Hattingen-Blankenstein, 25.10.12

 Rezensionen:
 
 
1. Lanzarote-KRIMI: "Das Kind hinter dem Spiegel"
 
 
 
 
 
 
 

c cl

 
 
 
2. Roman:"Geh mit mir"
 
Das ist doch mal ein Anfang: „Birgit, sprich mir nach: Wenn du stirbst, Mutti, gehe ich mit dir ins Grab.“ Was für ein erster Satz. Da steht schon alles drin, was die Brisanz dieses Buches ausmacht: Die Verquertheit der Mutter und die Verheerungen, die solche Äußerungen zusammen mit Liebesentzug und Schlägen bei der Tochter auslösen. Die Autorin beschreibt im ersten Teil des Buches sehr plastisch die in frühem Kindesalter einsetzenden Erinnerungen des kleinen Mädchens. Wir erleben ein Kind, das von seiner hilflos-wütenden Mutter in Angst und Schrecken versetzt wird, in dessen Phantasie die Gegenstände sich verselbständigen und bedrohlich werden, aber auch ein Kind, dem der Schalk im Nacken sitzt und das versucht, sich für die Zwänge und Lieblosigkeiten zu rächen.
In dem autobiographisch gefärbten Roman beobachtet die Heranwachsende mit wachen Augen ihre miefige kleinbürgerliche Umgebung und versteht immer weniger die Verhaltensweisen der Eltern, des seltsam feigen Vaters und der selbstverliebten Mutter, die eine gesunde Entwicklung des jungen Mädchens stark behindern.
Die Stumpfheit und die beklemmende Enge der familiären Strukturen bedrücken im zweiten Teil des Romans das junge Mädchen so sehr, dass es dem Selbstmord nahe ist. Fluchtpunkt wird die Liebe zu einem jungen Mann, der sie mitnimmt ins Theater, zu Lesungen und Gesprächen. Aber die Abnabelung gelingt nie vollständig, und erst nach dem Tod der Mutter lösen sich Familienrätsel, die sich durch den gesamten Roman ziehen und die Hintergründe der problematischen Mutter-Tochter-Beziehung erklären.
Die Autorin kennt sich mit den Schauplätzen ihrer Geschichten aus. Viele Episoden, die uns die Qual und Not des Mädchens vorführen, sind zeitgeschichtlich interessant: Kinder wurden bestraft, wenn sie ihre Kleider schmutzig machten (es gab ja keine Waschmaschine!), sie durften nicht mit Kindern spielen, die nicht der gleichen „Schicht“ angehörten, der Besuch bei der Frau des „Steigers“ war eine ganz große Ehre.
Besonders im ersten Teil des Buches erweist sich die Autorin als sensible Berichterstatterin der kindlichen Sorgen und Ängste, ganz vorsichtig dosiert lässt sie auch Witz und Ironie in den Text einfließen. Im mittleren Teil mit Liebes- und Eheproblemen wird die Leserin stark an gängige Frauenliteratur erinnert, weshalb die Gefahr besteht, dass das Buch nur für Frauen interessant sein könnte. Im letzten Teil versteht es die Autorin, den Bogen erneut eindrucksvoll zu spannen. Im ganzen ein flott geschriebenes lesenswertes Buch.
 (Ingrid Eckardt, Münster, 21. 8. 2006)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 
 
 
 
 
Susanne Schild
WAZ Redaktion Witten
Dienstag, 22. August 2006:
 
Über eine Mutter-Tochter-Beziehung schrieb Brigitte Griehl, Mitglied des
Wittener Autorentreffs, ihren Debütroman „Geh' mit mir”, der nun im
Lithaus-Verlag erschienen ist. Hauptdarstellerin Birgit reflektiert darin
ihre Kindheit im Schatten einer schwierigen Mutter. Zwischen Liebe und
Einschüchterungsversuchen, Liebesentzug und angedrohtem Suizid scheint
Birgit den Boden unter den Füßen zu verlieren. Erst eine überraschende
Entdeckung erklärt das Verhalten der Mutter. Trotz des ernsten Themas kann
der Leser auch schmunzeln: Die ehemalige Lehrerin  Brigitte Griehl schreibt
mit viel Humor und Einfühlungsvermögen. Die 59-Jährige ist in Witten durch
öffentliche Lesungen u.a. in Haus Witten bekannt. Info:
www.brigittegriehl.de, ISBN 3-939305-25-1, 9,80 €.

 
 
 
 
 
Ruhrnachrichten 26. 8. 2006:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Elisabeth Semme, Westfalenpost 23. 9. 2006:

 

 

 

 

 

"Der LION", Oktober 2006:

 

 

 

Activity des LC Wetter/Ruhr:
 
Literatur im Dienste des sozialen Engagements
 
 
Frau Brigitte Griehl aus Wetter /Ruhr, Lionsschwester und Schriftstellerin des neuen Romans „Geh mit mir“, erschienen im LIThaus-Verlag Berlin im Juli 2006, wird im Rahmen einer langfristigen Activity ihr Lesehonorar als Spende für die Unterstützung der durch Hartz IV verarmten Kinder in NRW zur Verfügung stellen.
 
Dazu hält sie Lesungen in der breiten Öffentlichkeit (Buchhandlungen, Lesezirkeln etc.) und in Lionsclubs und sinnverwandten, sozialen Vereinigungen.
Weitere Clubs, in der Region (111 WR) und darüber hinaus, werden gebeten, diese Activity wohlwollend zu unterstützen und sich mit der Autorin ( Homepage: www.brigittegriehl.de)  oder ihrer Agentur ( Tel: 02335-72848 ,e-mail: ugriehl@aol.com) zur Terminplanung einer Lesung in ihren jeweiligen Clubs in Verbindung zu setzen.
 
In einer Rezension von Ingrid Eckardt, Literaturkritikerin aus Münster, heißt es zu diesem Roman :
Das ist doch mal ein Anfang: „Birgit, sprich mir nach: Wenn du stirbst, Mutti, gehe ich mit dir ins Grab.“ Was für ein erster Satz. Da steht schon alles drin, was die Brisanz dieses Buches ausmacht: Die Verquertheit der Mutter und die Verheerungen, die solche Äußerungen zusammen mit Liebesentzug und Schlägen bei der Tochter auslösen. Die Autorin beschreibt im ersten Teil des Buches sehr plastisch die in frühem Kindesalter einsetzenden Erinnerungen des kleinen Mädchens. Wir erleben ein Kind, das von seiner hilflos-wütenden Mutter in Angst und Schrecken versetzt wird, in dessen Phantasie die Gegenstände sich verselbständigen und bedrohlich werden, aber auch ein Kind, dem der Schalk im Nacken sitzt und das versucht, sich für die Zwänge und Lieblosigkeiten zu rächen.
In dem Roman beobachtet die Heranwachsende mit wachen Augen ihre miefige kleinbürgerliche Umgebung in Bochum/Essen und versteht immer weniger die Verhaltensweisen der Eltern, des seltsam feigen Vaters und der selbstverliebten Mutter, die eine gesunde Entwicklung des jungen Mädchens stark behindern.
Die Stumpfheit und die beklemmende Enge der familiären Strukturen bedrücken im zweiten Teil des Romans das junge Mädchen so sehr, dass es dem Selbstmord nahe ist. Fluchtpunkt wird die Liebe zu einem jungen Mann, der sie mitnimmt ins Theater, zu Lesungen und Gesprächen. Aber die Abnabelung gelingt nie vollständig, und erst nach dem Tod der Mutter lösen sich Familienrätsel, die sich durch den gesamten Roman ziehen und die Hintergründe der problematischen Mutter-Tochter-Beziehung erklären.
Die Autorin kennt sich mit den Schauplätzen ihrer Geschichten, die im Bochum/Essener Raum der 50-er/60-er Jahre spielen, aus. Viele Episoden, die uns die Qual und Not des Mädchens vorführen, sind zeitgeschichtlich interessant: Kinder wurden bestraft, wenn sie ihre Kleider schmutzig machten (es gab ja keine Waschmaschine!), sie durften nicht mit Kindern spielen, die nicht der gleichen „Schicht“ angehörten, der Besuch bei der Frau des „Steigers“ war eine ganz große Ehre.
Besonders im ersten Teil des Buches erweist sich die Autorin als sensible Berichterstatterin der kindlichen Sorgen und Ängste, ganz vorsichtig dosiert lässt sie auch Witz und Ironie in den Text einfließen. Im mittleren Teil mit Liebes- und Eheproblemen wird die Leserin stark an gängige Frauenliteratur erinnert, weshalb die Gefahr besteht, dass das Buch nur für Frauen interessant sein könnte. Im letzten Teil versteht es die Autorin, den Bogen erneut eindrucksvoll zu spannen. Im Ganzen ein flott geschriebenes, lesenswertes Buch. ( Ingrid Eckardt, Münster, August 2006)
 
Lesungstermine: 13. 9. 2006: Kreuzfahrtschiff Norwegian-Jewel, Star-Bar
                         November 2006: Bücherstube Draht in Wetter
                         November 2006 : Buchhandlung Lohn in Wattenscheid
                         4. 12. 2006: im LC Wetter, Hotel Elbschetal
                         2. 2. 2007: Literarisches Cafe, Bochum Langendreer
     März 2007: Buchhandlung Lehmkuhl in Witten
                         März 2007: Buchhandlung Winkelmann in Recklinghausen
                         (Änderungen vorbehalten, siehe: Lesungen 2006/2007)
Autor: Ulrich Griehl  (www.ugriehl.de)

 

Klaus Görzel, Westfälische Rundschau, 14. 12. 2006:

Sven Westernstöer, WAZ, 21. 12. 2006:

 

 

Nicole Stember ,Wochenkurier, Hagen, Nr. 2, 13. 1. 2007:

   

 

 

 

 

WAZ, Wattenscheider Zeitung, 12. 2. 2007:

 

 

 

 

 

Ruhrnachrichten, 6. 3. 2007:

 

 

Westfälische Rundschau, Hagen, 20. 3. 2007:

 

Mitteilung der Redaktion "Informationsdienst Ruhr" (idr) des Regionalverbandes Ruhr:

Wir haben folgende Nachricht(en) im Informationsdienst Ruhr (idr) an unsere Abonnenten geschickt:


idr 2007/0563   (GaNe)
05.04.07.13.35
Gelsenkirchen, Wetter, Kreisredaktion EN
Kulturelles

Brigitte Griehl veröffentlicht Debütroman

Wetter (idr). "Geh' mit mir", so lautet der Titel des Debütromans der Autorin Brigitte Griehl aus Wetter. Protagonistin Birgit erzählt von ihrer Kindheit im Ruhrgebiet der 50er und 60er Jahre, die geprägt ist durch die problematische Beziehung zu ihrer Mutter. Erschienen ist der Roman in der edition lithaus Berlin.
Brigitte Griehl tourt bereits seit mehreren Monaten mit Lesungen aus ihrem autobiografisch gefärbten Roman durch das Ruhrgebiet. Am 18. April, 19 Uhr, liest sie nun im Kulturhaus Gelsenkirchen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter www.brigittegriehl.de.
Pressekontakt: Web-Research Agentur, Ulrich Griehl, Telefon: 02335/973630,

E-Mail: ugriehl@t-online.de
 

                                                                                                                             Foto: Jürgen Theobald

Lesung
Erinnerungen an die Kindheit zur Wirtschaftswunderzeit
02.02.2014 | 08:00 Uhr

Erinnerungen an die Kindheit zur Wirtschaftswunderzeit | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/witten/erinnerungen-an-die-kindheit-zur-wirtschaftswunderzeit-id8940517.html#plx1260143916Lesung

 

LESUNG:

 

Erinnerungen an die Kindheit zur

Wirtschaftswunderzeit


WAZ 02.02.2014

 


Die pensionierte Lehrerin Brigitte Griehl (im Bild rechts) las im Maschinchen Buntes aus ihrem Roman "Geh mit mir". Cornelia Brommer (im Bild links) sang und spielte Gitarre.

Witten.   In ihrem Roman „Geh mit mir“ schildert Autorin Brigitte Griehl die Kindheit im Ruhrgebiet zur Wirtschaftswunderzeit. Mit detailreichen Beschreibungen weckt sie bei älteren Lesern Erinnerungen an „Klümmchenbuden“, Homa-Sammelfiguren und Plumpsklos. Brigitte Griehl las jetzt im Maschinchen Buntes.

„Bei den 50er- und 60er-Jahren kriegen alle glänzende Augen.“ Sehnsuchtsjahre, so bezeichnet Brigitte Griehl jene Zeit, die sie selbst als Kind miterlebte. Die pensionierte Lehrerin und Autorin ist Kinder der ersten Nachkriegsgeneration. Die „Sehnsucht nach Vertrauen, Frieden und Gemütlichkeit“ hat die heute 66-Jährige zum Thema ihres ersten Romans gemacht, aus dem sie jetzt im Maschinchen Buntes las. „Geh’ mit mir“ ist eine teils sehr humorvolle Zeitreise ins Ruhrgebiet der Wirtschaftswunderzeit.

Ein kurzer Titel mit nur drei Worten. Doch für Brigitte Griehl bedeuten sie mehr: „Die drei Wörter stehen für den Drei-Generationen-Konflikt“, für die alltäglichen Rangeleien der 15-jährigen Ich-Erzählerin Birgit mit ihrer Mutter und Großmutter, die sich im Laufe der Zeit zunehmend zuspitzen und sie psychisch belasten.

Humorvolle Alltagsepisoden

Doch trotz aller Probleme lädt der Roman zum Schmunzeln ein: denn Brigitte Griehl schildert mit viel Humor das damalige Alltagsleben aus teils naiver, teils neckischer Kindersicht: eine etwas zu füllige Großmutter, die sich von der Enkelin mühsam in ihr Korsett pressen lässt, eine Zechenkolonie mit Plumpsklos, eine „Klümmchenbude“ mit „Salinos“, Lakritzsüßigkeiten für zehn Pfennige pro Tüte. Nicht nur das ältere Publikum der Lesung fand sich darin wieder.

Ihre eigenen Erinnerungen hat Brigitte Griehl als „Saatkörnchen“ genutzt: als kleine Grundlagen Wahrheit, die sie mit viel Fantasie habe weiter wachsen lassen. Das „Gebiss mit einer tiefroten Plastikfassung“ von Kioskbesitzer Jupp etwa gehört dazu. Oder die kleinen Tier-Sammelfiguren aus der Homa-Margarine, auf die ihre Protagonistin Birgit beim Einkauf so ungeduldig wartet.

Der amüsante Schreibstil und die detaillierten Beschreibungen von Sinneseindrücken erwecken die Vergangenheit wieder zum Leben. Bei der Lesung unterstützte Cornelia Brommer diesen Effekt zusätzlich akustisch. An der Gitarre spielte die Sängerin bekannte Lieder jener Zeit: vom „Mond von Wanne-Eickel“ über „Que Sera, Sera“ bis hin zum bekannten Kinderlied „Jetzt fahrn wir übern See“, das auch von jüngeren Gästen im Publikum begeistert mitgesungen wurde. Manches hat sich gehalten.

Dennoch: „Wenn man die Zeit von damals bis heute mal im Zeitraffer betrachtet: Da hat eine Revolution stattgefunden“, meint Brigitte Griehl. Ob sie selbst Sehnsucht nach den „Sehnsuchtsjahren“ verspüre? Ihre Augen glänzen.

Anna Ernst

 


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